Mia Gries: Storytelling-Texterin & Lektorin

Mia Gries ist Business Bestie Of The Month – zur Feier des Tages haben wir ihr mal ein paar Fragen gestellt!

Was ist dein Business?

2017 habe ich Federrauschen gegrĂŒndet. Ich bin Storytelling-Texterin und Lektorin – powered by myth, philosophy & psychoanalysis. đŸȘœâœš Meiner Kundschaft helfe ich dabei, ihr Business mit ihrem ureigenen Goldstaub sichtbar zu machen und ihre Marke in der Erinnerung ihrer Dream Clients zu verankern. Mit Schreibseelen arbeite ich zusammen, um ihrem Buch ein ExtraquĂ€ntchen Federglanz zu verleihen. Zusammengefasst nutze ich mein WIssen und meine AffinitĂ€t fĂŒr Geschichten dazu, um Brands und BĂŒcher zu verfeinern und Zauber einzuweben. ✹

Wie war dein bisheriger beruflicher Weg?

Nach meinem Germanistikstudium habe ich ein Volontariat als PR-Beraterin, Redakteurin und Lektorin absolviert. Das verlief ganz klassisch, danach war ich ein paar Jahre lang Redaktionsleiterin. Als ich bemerkt habe, dass mir das 9-to-5-life die KreativitĂ€t raubt und null magical ist, beschloss ich, nur noch in Teilzeit zu arbeiten. Eigentlich wollte ich dann promovieren, aber bemerkte schnell, dass ich eigentlich den Wunsch habe, mein eigenes Ding zu starten, wozu mich auch mein Partner ermutigt hat. Somit nutzte ich die freie Zeit, um viel zu lesen und mir darĂŒber klar zu werden, was ich machen will. Das war sooooo gut! Nach etwa einem Jahr habe ich es dann gewagt, meinen Job gekĂŒndigt und mich selbststĂ€ndig gemacht.

Wieso bist du Teil des Clubs?

Zu Hause zu arbeiten, ist zwar cool, aber manchmal auch einsam. Dagegen hilft der BBC, denn hier findet man immer ein offenes Ohr und der nÀchste Termin ist auch nie weit! Die gemeinsamen Treffen sind total motivierend und verleihen meinem Arbeitsalltag Struktur.

ErzĂ€hl’ uns drei Fakten ĂŒber dich, die die wenigsten wissen.

Ich kann Japanisch sprechen, lesen und schreiben, weil ich es einige Jahre an der Uni studiert habe, und möchte unbedingt mal nach Japan. Vorher muss ich aber meine eingerosteten Kenntnisse entstauben. đŸ’«

Ich kann ein totales Fangirl sein. Und wenn ich das mal bin, bin ich sehr loyal. 😝

Ich liebe kochen und finde selbstgekochtes Essen besser als essen gehen. Es gibt sogar ein traditionelles KĂŒrbissuppentreffen pro Jahr mit meinen Besties.

Wie schaffst du es, dich und dein Angebot sichtbar zu machen

GlĂŒcklicherweise habe ich mir direkt zu Beginn einen Blog aufgebaut und mich mit SEO befasst. Dadurch ist meine Website meine zuverlĂ€ssige Quelle fĂŒr Anfragen, was mich ziemlich entspannt. Instagram habe ich eine Weile lang oft bespielt, aber inzwischen mache ich das eher selten und nur, wenn ich Lust habe und gerade fĂŒr einen bestimmten Inhalt brenne. Meine Stammkundschaft und Website sorgen dafĂŒr, dass ich immer was zu tun habe. Wenn sich das einmal Ă€ndert, wĂŒrde ich natĂŒrlich auch meine Strategie Ă€ndern, aber die aktuelle funktioniert fĂŒr mich ganz gut.

Welchen Ratschlag hÀttest du vor bzw. am Anfang deiner SelbststÀndigkeit gebraucht?

Wenn man ein schlechtes GefĂŒhl bei einer Anfrage hat, sollte man sie besser immer ablehnen. Damit erspart man sich viel Zeit, vor allem schont man seine Nerven. Und man hat stattdessen Zeit fĂŒr jemanden, mit dem es sich besser arbeiten lĂ€sst! ✹

Was war der absolute Gamechanger fĂŒr deine Business-Weiterentwicklung?

Als ich angefangen habe, Instagram zu bespielen. Unglaublicherweise habe ich das nĂ€mlich ein paar Jahre lang gar nicht getan und  wirklich nur darauf gewartet, dass sich jemand meldet, der meine Website gefunden hat. Das hat zwar geklappt, aber nicht mit der Zielgruppe, die ich mir immer gewĂŒnscht habe. Die Kontakte mit anderen SelbststĂ€ndigen durch Insta sind auch total wertvoll!

Wichtig war es auch, als ich nach etwa zwei Jahren, glaube ich, das »Sie« von meiner Website verbannt habe und nicht mehr gezwungen seriös sein wollte, sondern mich selbst gezeigt habe. Am Anfang hatte ich Fotos im Blazer auf meiner Website, so richtig businesslike und null zauberhaft. 😆 Wenn ich an Business-Workshops teilgenommen habe, haben mir aber immer alle gesagt, dass ich elfenhaft bin und das auch zeigen sollte. Als ich auf das »Du« und lockere Fotos umgeschwenkt bin, kam endlich die Art Mensch auf mich zu, von der ein Auftrag vorher wie ein unerreichbarer Traum wirkte. Darum ist es mir extrem wichtig, dass ich mit meiner Kundschaft Storys und Texte erarbeiten, in der sie »unapologetcially themselves« sind. Denn ich weiß, wie gut das klappt!

Die Teilnahme an einer Mastermind-Gruppe inklusive Coaching nach ein paar Jahren der SelbststÀndigkeit war auch total super, weil ich mich vorher nie mit anderen Frauen in meiner Situation austauschen konnte. Denn ich kannte schlichtweg keine! Diese Zeit war total inspirierend und seitdem lÀuft es bei mir richtig gut.

Was hat Dich in schwierigen Zeiten motiviert weiterzumachen?

Auf jeden Fall die WertschĂ€tzung meiner Stammis, die mir oft unglaublich berĂŒhrende, liebe Nachrichten schreiben. Und die Aussicht auf coole Projekte, die noch kommen können. An der SelbststĂ€ndigkeit liebe ich nĂ€mlich das Unvorhersehbare. Wer meldet sich wohl nĂ€chsten Monat? Das weiß nur die Glaskugel 
 oder vielleicht nicht mal die. 🔼👀

Teile mit uns deine liebsten Podcasts, Tools und/oder BĂŒcher!

Ehrlich gesagt konsumiere ich so was gar nicht, ich gehe lieber intuitiv vor oder tausche mich mit Kolleginnen aus.

Zu Beginn meiner SelbststĂ€ndigkeit haben mich vor allem die BĂŒcher »Big Magic« von Elizabeth Gilbert, »The Art of Asking« von Amanda Palmer und »Wishcraft« von Barbara Sher inspiriert. Das sind aber keine Business-BĂŒcher, sondern BĂŒcher fĂŒr Kreative. Außerdem motiviert mich Gala Darling, ich bin seit ein paar Jahren in ihren Programmen und ihre Art ist ein totaler Boost fĂŒr mich. Liebe die Frau! đŸ”„

Meine liebsten Tools sind Calendly und das Textverarbeitungsprogramm Highland 2, worin ich sowohl Kundentexte als auch meine Romane drafte.

Ein Blick in die Glaskugel: Was können wir in Zukunft noch von dir erwarten?

Momentan befindet sich meine Angebotspalette im Wandel, damit ich erschwinglichere Services anbieten kann und nicht nur 1:1. Ich möchte nĂ€mlich supergern mehr Menschen helfen, als ich 1:1 bedienen könnte, und noch mehr Federrauschen-Zauber verbreiten. Da kommen dieses Jahr ein paar spannende Angebote. Aber auch fĂŒr die direkte Zusammenarbeit mit mir wird es etwas Neues geben. Stay tuned. 👀 ✹

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